Bauernbrot macht Wangen rot

Teigmenge verdoppelt, aber für zwei schöne Bauernbrote.

Ein bisschen Manschetten hatte ich ja schon. Nicht wenige hatten Probleme mit mangelndem Trieb bei diesem Landbrot, das der Rezept-Vater als »Prachtbrot« bezeichnet. Ich kann ihm aber nur beipflichten. Dieses rustikale Bauernbrot aus Roggen- und Roggenvollkorn sowie Weizen- und Weizenvollkorn ist wirklich eine Wucht. Optisch wie auch – vor allem – geschmacklich.

Die Krume ist auch zufriedenstellend ausgefallen. Sie ist besser als sie hier aussieht – habe natürlich wieder viel zu früh angeschnitten.

Wieder lag ich damit richtig, den Anteil des ASG1)Anstellgut etwas zu reduzieren, da mein Sauerteigansatz mittlerweile schon ganz üppig treibt. Und die Reifezeit habe ich ebenfalls wieder verkürzt – auf gut 16 Stunden. Passt!

Möglich, dass sich idealerweise noch etwas mehr Volumen herstellen lässt, aber ich bin sehr angetan vom Ergebnis. Der Trieb in der Gare war nicht übel und der Ofentrieb auch nicht.

Schön gerissen ist es ebenfalls. Das Auge isst ja mit.

Mit der Kruste bin ich ebenfalls, so wie sie ist, zufrieden. Mit etwas Doppelback nachzuhelfen, erschien mir diesmal nicht notwendig.

Kommt auf die Best-Of-Best-Of-Liste! ;)

Nun schau’n wir mal, wie morgen die Brötchen gelingen. Die Vorteige sind schon in der Mache. Da habe ich etwas mehr am Rezept gebastelt, weil ich Hefe größtenteils durch Weizensauer ersetzen möchte. Bin gespannt!

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