Goldener Frühstückstoast

Zwei schöne Laibe Frühstückstoast.
Zwei schöne Laibe Frühstückstoast.

Zum ersten Mal habe ich das Lieblings-Toastbrot der besten Ehefrau von allen so hinbekommen, wie sich das gehört. :)

Geschmacklich war das Brot nach dem Salz-/Hefeverfahren schon immer prima, aber ich hatte Probleme mit dem Volumen. Eine zwischenzeitlich erprobte Variante mit einem etwas anderen Rezept brachte zwar die gewünschte äußere Form, aber nicht ganz den Geschmack. Und war auch etwas bröckelig – zum Einfrieren leider gar nicht geeignet. So musste ich einfach dranbleiben und noch einmal versuchen, das Wunschrezept doch noch hinzukriegen.

Der Schlüssel zum perfekten Brot war letztendlich die richtige Hefe für das Salz-/Hefewasser, denn alle anderen Zutaten blieben gleich.

Golden Toast - aber hausgemacht.
Golden Toast – aber hausgemacht.

Diesmal verdoppelte sich die Teigmenge schon bei der erste Gare (wie es soll). Und in der Form1)Ich habe keine Toastbrotformen, sondern nehme meine bewährten aluminierten Stahlformen ohne Deckel ging der Teig nochmals schön auf (wie es soll). Im Ofen kam dann nicht mehr viel (muss auch nicht).

Das Toastbrot ist etwas untypisch insofern, als es eine leichte Kruste hat. Aber das schadet nicht. Im Gegenteil.

 

Rezept Goldener Frühstückstoast

Mengen für 2 Laibe


Salz-/Hefewasser

18 g Salz
100 g Wasser
12 g Frischhefe

Hauptteig

Salz-/Hefewasser
1000 g Weizenmehl 550
20 g Zucker
20 g Speisestärke
60 g Butter (weich)
10 g Rübensirup
500 g Milch

Zubereitung

  1. Die Zutaten für das Hefewasser mischen und für 12 bis 14 Stunden abgedeckt beiseite stellen. Ich packe das immer über Nacht in den Backofen.
  2. Am Backtag den Hauptteig herstellen und alles – außer der Butter – in 10 Minuten maschinell2)Bei mir übernimmt das eine Ankarsrum. zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  3. Dann die weiche Butter zugeben und weitere 6 Minuten kneten. Auf jeden Fall so lange, bis die Butter gut eingearbeitet ist. Nur Geduld!
  4. Den Teig rundwirken und unter Folie (ich bevorzuge allerdings Bäckerleinen) zwei bis drei Stunden gehen lassen. Ich nutze dafür wieder den Backofen.
  5. Wenn sich der Teig (hoffentlich) im Volumen verdoppelt hat, teilen, kurz rundwirken und in längliche Form stoßen und dann ab in die gebutterten Formen.
  6. Nach 60 bis 90 Minuten sollten die Teiglinge in den abgedeckten Formen schön aufgegangen sein.
  7. Nicht vergessen, rechtzeitig den Ofen vorzuheizen. Bei mir dauert das ca. 30 Minuten.
BackenBei 190 Grad für 45 Minuten.
Schwaden Ja – nach 5 Minuten Dampf ablassen.
Zeitbedarf insgesamtca. 3.5 Stunden


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Anmerkungen   [ + ]

1.Ich habe keine Toastbrotformen, sondern nehme meine bewährten aluminierten Stahlformen ohne Deckel
2.Bei mir übernimmt das eine Ankarsrum.

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