Sonne im Glas

Als würde man die Sommersonne konservieren. Kürbis im Glas.
Als würde man die Sommersonne konservieren. Kürbis im Glas. Und ein paar Gurken.

Das Einmachen und Verarbeiten der Früchte der Natur nimmt kein Ende. Während die beste Ehefrau von allen draußen am Rand unseres Waldes Brombeeren pflückte, widmete ich mich drinnen der Haltbarmachung von weiteren Gurken und – Kürbis. Auch der durfte eine Weile in meine bewährten Basissud baden.

Allerdings habe ich Zwiebeln und Piment weggelassen und dafür frischen Ingwer, Zimt und Zitronenschale beigefügt. Eine Premiere. Sollte die Übung gelingen – es stehen auf dem Wall noch haufenweise Kürbisse zur Ernte an. Schau’n wir mal.

Den kahlen Wall mit Kürbis zu bepflanzen, war offenbar eine gute Idee. Für dieses Blättermeer sind nur vier oder fünf Pflanzen verantwortlich.
Den kahlen, erst kürzlich angelegten Wall aus bestem Mutterboden mit Kürbis zu bepflanzen, war offenbar eine gute Idee. Für dieses Blättermeer – und das ist nur ein Teil – sind lediglich vier oder fünf Pflanzen verantwortlich.

Die Brombeeren köcheln derweil bereits auf dem Herd und werden zu Saft verarbeitet. Schmeckt wunderbar in Joghurt zum Beispiel. Vanilleeis geht natürlich zur Not ebenfalls. ;)

Die Brombeeren werden nicht im Entsafter verarbeitet, sondern kurz gekocht und dann durch ein Tuch gepresst.
Die Brombeeren werden nicht im Entsafter verarbeitet, sondern kurz gekocht und dann durch ein Tuch gepresst.

 

Eben noch am Ast, nun schon Saft.
Eben noch an der Hecke, nun schon Saft.

Zum Abendbrot gibt’s Puffer aus eigenen Kartoffeln und etwas Kürbis. Ich freue mich schon drauf.

Im Herbst wird die wachsende Palette des Selbstgemachten möglicherweise nochmals erweitert. Das Stichwort lautet: Wurst. Ich fange an, Links zu sammeln und mich zum Thema aufzuschlauen. Vorstellungen für einen Räucherofen habe ich auch bereits. Nur keinen Stillstand. :)


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