Und stetig geht’s bergab

Neulich hatte ich ja angekündigt, bei Gelegenheit mal die Auflagenentwicklung der Neuen Westfälischen (NW) zu checken, unter deren Dach neuerdings ein recht spezielles »journalistisches« Angebot produziert wird.

Hier mal ein Screenshot von der IVW-Seite.1)Hier gibt es die NW-Zahlen zum Nachschlagen: https://www.ivw.de/aw/print/qa?titelbez=neue+westf%C3%A4lische&verlagsname=&titelnr=&ivwnr=&titelcode=&erschort=&erschweise=All&titelstatus=All&sachgrp%5Bmin%5D=&sachgrp%5Bmax%5D=&quartal%5B20161%5D=20161&quartal%5B20162%5D=20162&quartal%5B20163%5D=20163#views-exposed-form-aw-titel-page-qa

Und stetig geht's bergab
Ich bin schon gespannt auf das Ende des vierten Quartals, aber die Tendenz dürfte klar sein.

Und wo wir schon mal dabei sind, hier noch aktuelle Daten der Lippischen Landeszeitung, die mit der NW bekanntlich kooperiert.

Und stetig geht's bergab

Sehr interessant auch der Vergleich mit anderen Regionalzeitungen, den MEEDIA erst kürzlich vorgenommen hatte.

Und stetig geht's bergab

Da schafft es die NW immerhin auf Platz 5 der Auflagen-Verlierer in NRW.

Möglicherweise war es doch nicht so eine gute Idee, auf die Selbstkannibalisierung im Netz zu setzen.

Es gibt keine Branche in Deutschland, die sich so lustvoll und unheilvoll selbst beschädigt hat, wie es viele Verleger, Geschäftsführer und Journalisten der Printmedien getan haben. Sie begleiteten die Einführung ihrer Onlineangebote so manisch, als hätten sie permanent gekokst. (Giovanni di Lorenzo)

Fast erscheint es da verständlich, wenn die NW-Mutter DDVG, die Medienholding der SPD, verzweifelt versucht, mit einer in Bielefeld produzierten Billig-Boulevard-Porno-Schleuder namens tag24.de neue Mediennutzerschichten in Ost und West und damit Einnahmequellen zu erschließen.


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