Korrektur tut not

Dass ein kluger, fähiger Mann wie Ronald M. Filkas arbeitssuchend ist und nicht überbeschäftigt, sagt viel über den Zustand dieser Gesellschaft.

Es gäbe so viel zu tun. Warum eigentlich verzichten praktisch alle Nachrichten-Portale auf ein Korrektorat und blamieren sich lieber täglich unsterblich?


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2 Kommentare

  • Danke für den Verweis auf mich!

    Habe mich initiativ schon mehrfach als Korrektor bei Frankfurter Tageszeitungen beworben, zusammen mit einer kleinen Auswahl von Fehlern, die mir in den Druckausgaben kurz zuvor aufgefallen sind, und mit einem Hinweis, dass solche Fehler nicht sein müssten. Nie eine Reaktion erfolgt.

    Vor einer Weile eine erneute Bewerbung als Korrektor in Teilzeit bei einer Frankfurter Tageszeitung aufgrund einer Stellenanzeige; diesmal sogar mit Vorstellungsgespräch. Alles sehr interessant, bis es zum Gehalt kam: ein Witz! In ein paar Jahren soll der Mindestlohn auf genau diese Höhe angehoben werden.

    • Gern geschehen. Du müsstest dich ja nicht unbedingt auf Frankfurt beschränken, könntest ja sogar praktisch überall von ferne arbeiten.
      Mir fallen jeden Tag haufenweise wirklich schlimme Schlampereien auf – manchmal auch solche, die selbst die schlechteste Rechtschreibprüfung noch eliminiert hätte. Und dann frage ich mich immer: Warum gehen diese Leute, die ihr Geld mit Sprache verdienen, so lieblos damit um? Und dabei haben wir über Stil und Textaufbau noch gar nicht gesprochen.

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